Neue Ebene

Google Maps zeigt jetzt Covid-19-Inzidenzwert an

25.09.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Google Maps zeigt nun auf Android und iPhone die Verbreitung von Covid 19 an.

Google Maps zeigt bald die Verbreitung von Covid-19 an. Das teilte Google jetzt in einem Blogeintrag mit. Dabei handelt es sich um die „Covid Layer/Ebene in Maps“, die auf einen Blick auf der Google-Maps-Karte die Covid-19-Situation sichtbar machen sollen.

Google Maps erhält eine neue Ebene mit Covid-19-Informationen.
Google Maps erhält eine neue Ebene mit Covid-19-Informationen.
Foto: Satori Studio - shutterstock.com

Um den Covid-19-Layer/Ebene einzuschalten, muss man die App Google Maps öffnen und dann oben rechts auf den Layer-/Ebenen-Button tippen (mit dem Sie sonst die gewünschte Kartenansicht auswählen). In dem dann ausfahrenden Auswahlmenü zeigt Google Maps jetzt bald auch das Icon „Covid-19 Info“ an. Tippen Sie darauf.

Hier wird die Ebene für den Inzidenzwert von Covid-19 bereits angezeigt.
Hier wird die Ebene für den Inzidenzwert von Covid-19 bereits angezeigt.
Foto: Google

Auf der dann dargestellten Kartenansicht sehen Sie den 7-Tages-Durchschnitt der neuen Covid-19-Fälle auf 100.000 Einwohner berechnet - der sogenannte Inzidenzwert. Hierzu werden die Karten mit unterschiedlichen Farbtönen je nach der Höhe des Inzidenzwertes eingefärbt und der Inzidenzwert sowie ein kleiner Verlaufspfeil stehen dabei.

So stellt Google Maps dann die Inzidenzwerte dar.
So stellt Google Maps dann die Inzidenzwerte dar.
Foto: Google

Sie sehen also schon anhand der Farben auf den ersten Blick, wie viele Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus es wo gibt. Die Farbskala:

  • Grau: Weniger als 1 neuer Fall auf 100.000 Einwohner

  • Gelb: 1-10 neue Fälle auf 100.000 Einwohner

  • Orange: 10-20 neue Fälle auf 100.000 Einwohner

  • Dunkles Orange: 20-30 neue Fälle auf 100.000 Einwohner

  • Rot: 30-40 neue Fälle auf 100.000 Einwohner

  • Dunkelrot: Mehr als 40 neue Fälle auf 100.000 Einwohner

Die Covid-19-Layer sollen laut Google für alle Staaten verfügbar sein und werden bis hinunter auf die Stadt-Ebene angezeigt, sofern die erforderlichen Daten vorliegen. Die Infektionsdaten stammen unter anderem von der Johns Hopkins Universität, der New York Times und von Wikipedia.

Auf unserem Smartphone sind die Covid-10-Layer noch nicht verfügbar. Google will diese Covid-19-Ansicht aber noch im Laufe dieser Woche weltweit für Android und iOS bereitstellen. (PC-Welt)