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Google-Chefs üben sich in Bescheidenheit

24.01.2006
CEO Eric Schmidt und die beiden Firmengründer Larry Page und Sergey Brin wollen auch 2006 auf eine angemessene Vergütung verzichten.

Google erklärte am gestrigen Montag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC, dass die drei Topmanager im laufenden Jahr erneut nur ein symbolisches Grundgehalt von einem Dollar erhalten werden. Der kalifornische Suchmaschinenbetreiber hatte diese Regelung im Vorfeld des turbulenten Börsengangs im August 2004 eingeführt. Zuvor hatte sich Schmidt mit einem eher bescheidenen Salär von 250.000 Dollar begnügen müssen, Brin und Page hatten je 150.000 Dollar Gehalt bezogen. Gemessen an dem Wert der Aktienoptionen und Firmenanteile waren die drei Google-Manager jedoch schon damals Multimillionäre. In der aktuellen Forbes-Liste rangiert das Gründerduo mit einem geschätzten Vermögen von je elf Milliarden Dollar auf Platz 16 der 400 reichsten Amerikaner. Der auf vier Milliarden Dollar geschätzte Schmidt wird auf Rang 52 geführt.

Laut SEC-Mitteilung wurde das Grundgehalt von vier weiteren Topmanagern des Suchmaschinenbetreibers um 43 Prozent auf 250.000 Dollar angehoben. Betroffen sind Finanzchef George Reyes, Rechtsbeistand David Drummond, Vertriebsvorstand Omid Kordestani sowie Shona Brown, Senior Vice President Business Operations. (mb).