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Google beteiligt Nutzer an Distributed-Computing-Projekt

25.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Google will zunächst testweise überschüssige Rechnerkapazitäten der Nutzer für ein Distributed-Computing-Projekt abzapfen. Dazu hat der Suchmaschinen-Betreiber eine spezielle Version der so genannten "Google Toolbar" an 500 Anwender ausgeliefert. Über die Software wird die Leistung der PCs dem "Folding@home"-Projekt der Stanford University zur Verfügung gestellt.

Folding@home beschäftigt sich mit der Analyse von Proteinen und funktioniert wie das bekannte "Seti@home". Wer Rechenzeiten freigeben will, kann die dazu notwendige Software auch direkt von den Webseiten des Projekts laden. Laut Google-Produktmanagerin Susan Wojcicki verfolge man mit der Beteiligung an Folding@home keine kommerziellen Interessen. Die Betreiber der Suchmaschine wollten lediglich Wissenschaft und Forschung unterstützen. (lex)