Glossar

06.03.1998

Virus: ein nicht selbständiges Stück Programmcode, das andere Programme infiziert.

Trojanisches Pferd: verbreitet sich im Gegensatz zu einem Virus nicht selbst und gaukelt vor, nützlich zu sein.

Logische Bombe: trägt einen harmlosen Dateinamen und vermehrt sich nicht. Der Schadteil wird sofort ausgelöst. Eine Abgrenzung gegenüber Trojanischen Pferden ist oft schwierig.

Malicious Code: Jeder Code, der Schaden anrichtet.

Bootviren: Eine Erstinfektion ist nur beim Booten möglich. Diese Viren können sich aber auch auf nicht bootfähigen Disketten verstecken.

Linkviren: brauchen Wirtsprogramme, um sich weiter verbreiten zu können.

Makroviren: sind produktspezifisch, zum Beispiel für "Winword" in einer leicht erlernbaren Programmiersprache geschrieben. Sie finden schnelle Verbreitung über E-Mail-Attachments, Document-Sharing in Netzen oder Datenträger.