Global Crossing übernimmt Frontier

26.03.1999

PARIS (IDG) - Die amerikanischen Unternehmen Global Crossing Ltd. und Frontier Corp. haben beschlossen, ihre Firmen zu verschmelzen. Dadurch entsteht ein globales Glasfasernetz auf Basis des Internet Protocol (IP), über das neben Internet-, Daten- und Konferenzdiensten auch Orts- und Ferngespräche angeboten werden sollen.

Den Zusammenschluß läßt sich Global Crossing rund 11,2 Milliarden Dollar kosten. Dafür kann der TK-Carrier auf einen Schlag sein Netz um eine gut ausgebaute, USA-weite Glasfaserinfrastruktur erweitern. Insgesamt wird Global Crossing nach dem Merger über mehr als eine Million Kilometer Glasfaser verfügen.

Unlängst hatte der Carrier angekündigt, in Deutschland bis zum Jahresende 1999 sechs neue Zugänge zu seinem weltweiten Glasfasernetz einzurichten. Anwender in München, Stuttgart, Berlin, Dresden, Leipzig und Nürnberg können dann Services wie Internet-Zugang, Konferenzlösungen oder Sprachübertragung in Anspruch nehmen.