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Global Crossing rüstet Atlantik-Glasfaser auf

22.02.2006
Das erneuerte Netz soll höhere Bandbreiten zwischen Europa, Amerika und Asien ermöglichen.

Der Breitband-Carrier Global Crossing rüstet mit Mid Atlantic Crossing (MAC) Kernteile seines transatlantischen Glasfaser-Unterseekabels auf. Hierzu hat das Unternehmen Alcatel mit der Lieferung von "DWDM Submarine Terminals" beauftragt.

Mit der Dense-Wavelength-Division-Multiplexing-Technik können weitere Wellenlängen auf das bestehende Glasfaserkabel aufgeschaltet, und so die Kapazität erhöht werden. Ein Verfahren - das man stark vereinfacht ausgedrückt - mit dem Ausbau einer Autobahn um weitere Fahrspuren zur Erhöhung der Kapazität vergleichen kann.

Eigenen Angaben zufolge trägt Global Crossing mit dem Ausbau der steigenden Nachfrage nach IP-basierenden Kommunikationsdiensten wie VoIP oder Videokonferenzlösungen Rechnung. Hier drohte MAC zu einem Nadelöhr zu werden. Das Kabel verbindet nämlich die stark frequentierten Untersee-Datenrouten zwischen Europa, Amerika und Asien miteinander. (hi)