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Gewinneinbruch bei Nvidia

14.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der erfolgsverwöhnte Grafikchipdesigner Nvidia verzeichnete im Schlussquartal 2002/2003 (Ende: 31. Januar) einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der Nettoprofit von 76 Millionen Dollar oder 43 Cent pro Aktie auf 50,9 Millionen Dollar beziehungsweise 30 Cent je Anteil. Die Einnahmen gingen um sieben Prozent von 503,7 Millionen auf 469 Millionen Dollar zurück. Dabei profitierten die Kalifornier sogar noch mit Sondereinnahmen in Höhe von 40,4 Millionen Dollar von einer vor kurzem erzielten Einigung mit Microsoft. Der Xbox-Hersteller hatte wegen der schwachen Nachfrage nach seiner Spielekonsole Preisnachlässe und eine reduzierte Abnahmemenge gefordert, letztendlich aber doch nachgegeben.

Insgesamt stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr von 1,37 Milliarden auf 1,91 Milliarden Dollar. Wegen der von 277,5 Millionen auf 438,2 Millionen Dollar in die Höhe geschnellten Betriebskosten schrumpfte der Nettogewinn gleichzeitig jedoch um fast die Hälfte auf 90,8 Millionen Dollar oder 54 Cent pro Aktie. Über den weiteren Geschäftsverlauf wagte Nvidia keine Prognosen. (mb)