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Gewinn von Progress Software schrumpft

24.03.2006
Kosten für Aktienoptionen verhageln die Bilanz des ersten Quartals.

Progress, Anbieter von Infrastruktursoftware, erwirtschaftete im ersten Fiskalquartal (Ende: 28. Februar) einen Nettogewinn von 5,8 Millionen Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Profit von 9,3 Millionen Dollar ausgewiesen. Progress begründete den Einbruch mit höheren Aufwendungen für Aktienoptionen, die im jüngsten Berichtszeitraum erstmals angefallen seien. Das operative Ergebnis schrumpfte im Jahresvergleich sogar um 45 Prozent auf 7,9 Millionen Dollar. Ohne Sondereffekte wurden die Gewinnerwartungen der Analysten erfüllt.

Der Umsatz stieg im ersten Fiskalquartal um gut sechs Prozent auf 103,9 Millionen Dollar. Die Lizenzeinnahmen verbesserten sich um 14 Prozent auf 42,8 Millionen Dollar. Für wenig Begeisterung sorgte indes die Prognose von Progress: Das Unternehmen erwartet im laufenden Berichtszeitraum einen Umsatz von 108 Millionen bis 110 Millionen Dollar und einen Gewinn von 33 bis 35 Cent je Aktie. Hier hatte sich die Wallstreet etwas mehr versprochen. Im Gesamtjahr, das am 28. November endet, will Progress bis zu 448 Millionen Dollar umsetzen. (ajf)