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Gewinn von LG Philips bricht ein

24.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Flachbildschirm-Hersteller LG Philips LCD hat im vierten Quartal unter dem starken Preisverfall bei Displays gelitten und einen kräftigen Gewinneinbruch ausgewiesen. Der Überschuss schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 526 Millionen auf 34 Millionen US-Dollar. Im Gesamtjahr 2004 stieg der Nettogewinn von 0,984 Milliarden auf 1,599 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte um 37 Prozent auf 8,046 Milliarden Dollar zu.

Im vierten Quartal sank der Erlös um neun Prozent auf 1,867 Milliarden Dollar. Finanzvorstand Ron Wirahadiraksa sagte, der Preisverfall habe sich stärker als angenommen ausgewirkt. Zum Ausblick hieß es, der Markt werde sich bis zum zweiten Quartal stabilisieren. Im späteren Jahresverlauf rechne der Konzern mit einer stärkeren Nachfrage für Flachbild-Fernseher. Die EBITDA-Marge werde im ersten Quartal zwischen zehn und 20 Prozent liegen, sagte Wirahadiraksa. LG Philips plane weitere Kostensenkungsmaßnahmen. (dpa/tc)