5G

Gesundheitsgefährdende Strahlung - Tatsache oder Halbwissen?

17.08.2019
Von Denis Bederov

Oftmals schlichen sich Rechenfehler ein, die zu völlig falschen Ergebnissen führten. Andere Berechnungen wiederum konnten nicht repliziert werden, sprich: Unter gleichen Versuchsbedingungen müssen gleiche Ergebnisse erzielt werden. Dies ist einer der Grundpfeiler des wissenschaftlichen Arbeitens. Andernfalls kann eine Studie nicht ernst genommen werden.

Wie der Name schon sagt, geht es bei der athermischen Energie nicht um Wärme. Kritiker meinen, dass die 5G-Technologie maßgeblichen Einfluss auf die Kommunikation unserer Zellen habe. Diese werden durch die athermische Energie gestört. Das Gefährliche daran sei, dass wir das nicht merken würden. Wenn dies der Fall wäre, wäre es auf Dauer tatsächlich gesundheitsschädlich, dass wir uns dieser Belastung auszusetzen.

Athermische Energie

Die Gefahr, die diese oben angesprochenen Studien in der athermischen Wirkung sehen, ist ihre - scheinbare - Fähigkeit, auf die Kommunikation unserer Zellen Einfluss zu nehmen. Kurz gesagt, wird in der Mehrzahl dieser Studien davon ausgegangen, dass die Spannung zwischen unseren Zellen von der athermischen Energie negativ beeinflusst wird. Diese Spannung zwischen unseren Zellen sorgt dafür, dass sie miteinander Informationen austauschen können. Dass das Funktionieren dieses Informationsaustausches enorm wichtig ist, liegt auf der Hand, zumal dadurch unser gesamtes Stoffwechselsystem beeinflusst und erst ermöglicht wird.

Wenn nun die athermische Energie von außen Einfluss nimmt, kann sich das nicht positiv auf das Gesamtsystem auswirken. Die Kommunikation kommt ins Stocken und wird im schlimmsten Fall sogar völlig eingestellt.

Ich gebe zu, auf den ersten Blick machen diese Aussagen Sinn. Doch auf den zweiten auch?

Sehen wir es uns einmal aus der physikalischen Perspektive an. Nachdem die Spannungen zwischen den Zellen extrem klein sind, ist die Feldstärke sehr groß. Die elektrische Feldstärke ist nichts anderes als ein Maß für die Intensität des elektrischen Feldes. Wenn die Spannung durch die Entfernung dividiert wird, erfahren wir, wie groß diese tatsächliche Feldstärke ist. Eine kleine Spannung geteilt durch eine kleine Entfernung ergibt eine wesentlich größere Feldstärke als eine große Spannung geteilt durch eine große Entfernung.