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Gerüchte um neue iMacs

30.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Netz quillt derzeit wieder einmal über von Gerüchten um neue Apple-Hardware. Vor allem in den USA werden Lieferengpässe bei den aktuellen iMacs als Anzeichen dafür gedeutet, dass der Hersteller aus Cupertino heimlich bereits neue Modelle produzieren lässt, damit diese zum wahrscheinlichsten Vorstellungstermin, nämlich der Macworld Expo im kommenden Monat, bereits in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen.

Wie genau die neue Hardware aussehen soll, bleibt allerdings weitestgehend spekulativ. Wieder einmal ist von einem Kompaktrechner mit größerem 17-Zoll-Bildschirm die Rede, wieder andere wollen von kabellosen Bluetooth-Tastaturen und Mäusen oder Handhelds mit Palm-OS (eine Lizenz dafür hatte Apple bereits erworben) erfahren haben. Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass der seit Oktober 1999 unverändert angebotene Designer-Desktop schnellere CPUs und größere Festplatten bekommt. Außerdem hofft die Mac-Gemeinde auf die für "Sommer" in Aussicht gestellte öffentliche Beta-Version des neuen Betriebssystems "Mac OS X", das erstmals auf dem Open-Source-Kernel "Darwin" basiert, auf den Apple seine bonbonbunte "Aqua"-Benutzeroberfläche aufsetzt.