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Gericom warnt vor weiterem Umsatzeinbruch

21.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der im SDAX notierte Linzer Notebook-Hersteller Gericom AG hat in einer Adhoc-Mitteilung erklärt, laut vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal habe er lediglich Einnahmen von 90 Millionen Euro erzielt im Vergleich zu 133,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Begründung führt das Unternehmen einen sich ausweitenden Preiskampf sowie "anhaltende Kaufzurückhaltung von Seiten des Konsumenten während der Sommermonate" an - angesichts der zuletzt von Gartner und IDC veröffentlichten Marktzahlen, die einen eindeutigen Trend zum Notebook ausweisen, eher verwunderlich.

Gericom meldet gleichzeitig, der Auftragsbestand zu Ende September habe sich nach 95,2 Millionen Euro im Berichtszeitraum des Vorjahres auf aktuell 114,4 Millionen Euro erhöht. Man sei daher zuversichtlich, die für das gesamte Geschäftsjahr angepeilten 500 Millionen Euro Umsatz erreichen zu können. Seine vollständigen Neunmonatszahlen legt Gericom, das bereits im zweiten Quartal enttäuscht hatte (Computerwoche online berichtete), am 13. November vor. (tc)