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Gartner meldet gesundes Wachstum im weltweiten Handy-Markt

02.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Marktforscher von Gartner haben Zahlen zum weltweiten Handy-Markt im zweiten Quartal 2003 veröffentlicht. Demnach wurden von April bis Juni 114,9 Millionen Geräte verkauft, das sind zwölf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und zwei Prozent mehr als im vorhergehenden ersten Vierteljahr 2003. Principal Analyst Bryan Prohm kommentierte, vor allem in Japan und Lateinamerika sowie den Emerging Markets Zentral- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika sei das Geschäft deutlich besser gelaufen als erwartet. Negativ hätten sich in der Region Asien-Pazifik im April und Mai noch die Folgen der Lungenseuche SARS ausgewirkt.

Auf Seiten der Hersteller steigerte Marktführer Nokia seinen Absatz auf 41,2 Millionen verkaufte Einheiten und konnte mit 17,3 Prozent Wachstum seinen Marktanteil von 34,2 auf 35,9 Prozent ausbauen. Motorola belegte mit 16,7 Millionen verkauften Mobiltelefonen (minus vier Prozent) und 14,6 Prozent Marktanteil Rang zwei. Auf Rang drei findet sich Samsung mit 11,3 Millionen Stück (plus 16,1 Prozent) und 9,9 Prozent Market Share gefolgt von Siemens mit acht Millionen verkauften Handys (minus zwei Prozent) und sieben Prozent Marktanteil. Sony Ericsson auf Platz fünf steigerte seine Verkäufe um 17,8 Prozent auf 6,3 Millionen Einheiten und seinen Marktanteil auf 5,5 Prozent. Das stärkste Wachstum von 41,3 Prozent auf 4,4 Millionen Stück bescherte LG Rang sechs mit 3,8 Prozent Market Share. Alle übrigen Anbieter teilen sich die verbleibenden 26,9 Millionen Geräte (plus 13,4 Prozent) und 23,3 Prozent Marktanteil. (tc)