Neuvorstellung

Galaxy Tab S4: Samsungs neues Top-Android-Tablet

03.08.2018
Von 
Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Samsung greift iPad und iPad Pro an. Mit Galaxy Tab S4 und Galaxy Tab A 10.5. Die Details zu den neuen Android-Tablets.

Das Galaxy Tab S4 ist Samsungs neuester Anlauf, um mit einem Android-Tablet dem im Hochpreis-Segment dominierenden Apple iPad (Pro) Paroli zu bieten.

Das Galaxy Tab S4 besitzt ein wertig wirkendes Design aus Glas und Metall. Hinter dem Glas verbirgt sich ein 10,5 Zoll großes Super-Amoled-Display im 16:10-Format und mit 2.560 x 1.600 Pixeln Auflösung. Vier Lautsprecher „Tuned by AKG“ mit Dolby-Atmos-Surround-Sound-Unterstützung sind für die Sound-Ausgabe zuständig. Folgende Audio-Formate spielt das Tab S4 ab: MP3, AAC, WAV, WMA und FLAC.

Links das S4, rechts das A 10.5
Links das S4, rechts das A 10.5
Foto: Samsung

Das 249,3 x 164,3 x 7,1 mm große und 482 Gramm (WLAN) beziehungsweise 483 Gramm (LTE) schwere S4 gibt es als reines WLAN-Modell (Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2,4 + 5 GHz) und mit LTE-Modul (bis LTE Cat.16 CAT). Bluetooth 5.0 ist ebenfalls vorhanden. Für die Positionsbestimmung unterstützt das Tablet alle bekannten Standards: GPS, Glonass, Beidou und Galileo. Daneben ist noch ein USB-3.1-(Typ C)-Anschluss vorhanden.

Ein Qualcomm Snapdragon 835 Octa Core (2,35 GHz + 1,9 GHz) treibt das Tablet an. Das ist der aktuelle Top-Prozessor von Qualcomm für Mobilgeräte.Das SoC kann auf 4 GB Arbeitsspeicher zugreifen. Der interne Speicher ist 64 GB groß (teilweise durch Betriebssystem belegt) und kann per Micro-SD-Karte um bis zu 400 GB erweitert werden.

Die Hauptkamera macht Aufnahmen mit 13 MP, die Frontkamera mit 8 MP. Ein Iris-Scanner zum Entsperren des Tablets ist integriert. Der Akku besitzt eine Kapazität von 7300 mAh und bietet eine Schnellladefunktion. Ein passendes Schnellladegerät liegt dem Tablet bei.

Geeignet für den Business-Einsatz: Der bekannte S Pen erleichterte die Eingabe für Skizzen, personalisierte Notizen sowie die Menü-Navigation. Mit Samsung Dex(mit Maus-Unterstützung) und mit dem optional erhältlichen Book Cover Keyboard (Schutzhülle mit integrierter Tastatur) soll das Tablet fast zum PC-Ersatz werden und Multitasking bieten: Nutzer können die Fenstergröße ändern, Inhalte zwischen kompatiblen Anwendungen per Drag & Drop verschieben sowie bekannte Tastenkombinationen und Befehle verwenden. Mithilfe eines HDMI-Adapters können Nutzer das Galaxy Tab S4 an einen externen kompatiblen Monitor anschließen, auf dem dann die Samsung-Dex-Oberfläche dargestellt wird. Und das seit Jahren bekannt Samsung Knox soll vertrauliche Informationen auf mehreren Ebenen des Geräts schützen.

Das Samsung Galaxy Tab S4 wird ab dem 24. August 2018 in den folgenden Varianten im deutschen Handel erhältlich sein:
* Galaxy Tab S4 Wi-Fi in Farbe „Fog Grey“: 699 Euro
* Galaxy Tab S4 Wi-Fi in Farbe „Ebony Black“: 699 Euro
* Galaxy Tab S4 LTE in Farbe „Fog Grey“: 759 Euro
* Galaxy Tab S4 LTE in Farbe „Ebony Black“: 759 Euro

Wer das Samsung Galaxy Tab S4 im Samsung Online-Shop bis zum 22.8.2018 (23:59 Uhr) verbindlich vorbestellt, kann das Book Cover Keyboard gratis dazu erhalten. Die Tastatur wird dem Warenkorb automatisch hinzugefügt. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

Galaxy Tab A 10.5

Neben dem hochpreisigen Galaxy Tab S4 hat Samsung auch das günstigere Galaxy Tab A 10.5 vorgestellt; ebenfalls als WLAN- (bis WLAN-AC) und als LTE-Modell (bis LTE Cat. 6). Es zielt nicht auf professionelle Benutzer, sondern auf Privatanwender ab und ist hardwareseitig schwächer als das Galaxy S4 ausgestattet.

Der 10,5 Zoll große 16:10-Touchscreen löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf. Vier Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Surround-Sound-Unterstützung geben den Sound aus. Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 4.2, USB 2.0 (Typ C), GPS, Glonass und Beidou, ein Qualcomm Snapdragon 450 Octa Core und 3 GB RAM. Die Akku-Kapazität beträgt 7.300 mAh. Das A 10.5 wiegt 529 g (WLAN) beziehungsweise 534 g (LTE). Die Hauptkamera macht Aufnahmen mit 8 MP, die Frontkamera mit 5 MP.

Der interne Speicher ist hier nur 32 GB groß (LTE: ca. 22,2 GB / Wi-Fi: ca. 21,9 GB frei verfügbar) und erweiterbar per Micro-SD-Karte um bis zu 400 GB.

Ein Kindermodus mit geschützter und interaktiver Bedienerführung soll das Tablet kindgerecht machen. Eltern haben dabei die Kontrolle über die Inhalte, die ihre Kinder ansehen können, sowie den Nutzungszeitraum. Auf der bunten Tablet-Oberfläche sind der Kids-Browser und acht kostenlose, kinderfreundliche Apps wie Lego Batman und Ninjago vorinstalliert. Weitere Spiele und Lerninhalte stehen bei Galaxy for Kids zum Download bereit. Dank des Multi-User-Modus ist ein separates Nutzerkonto für jedes Familienmitglied möglich.

Das Samsung Galaxy Tab A 10.5 wird ab dem 27.08.2018 in den folgenden Varianten im deutschen Handel erhältlich sein: Galaxy Tab A 10.5 Wi-Fi wahlweise in Fog Grey oder Ebony Black für 329 Euro und als Galaxy Tab A 10.5 LTE wahlweise in Fog Grey oder Ebony Black für 389 Euro.


(PC-Welt)