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Fujitsu Siemens setzt auch weiterhin auf BS2000

18.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch nach der Zusammenlegung seines Computergeschäfts mit dem japanischen Fujitsu-Konzern setzt Siemens weiterhin auf seine hauseigenen Großrechner mit dem Betriebssystem BS2000. Der Münchner IT-Riese will seine Entwicklungsarbeit in diesem Bereich als wesentliches Standbein seines Server-Angebots auch weiterhin forcieren. Nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts International Data Corp. (IDC) hat Siemens im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals Platz eins bei Mainframes erobert. Dieser positive Trend habe sich auch im ersten Halbjahr 1999 weiter fortgesetzt, hieß es. IDC bescheinigt BS2000-Systemen hierzulande einen Marktanteil von 45 Prozent. In Westeuropa landen die Siemens-Mainframes auf dem zweiten Platz hinter der IBM, in den USA spielt BS2000 allerdings keine Rolle.