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Daten - das neue Gold (CeBit News)

Fünf Gründe, warum datengetriebene Unternehmen an SAP Data Hub nicht vorbeikommen

22.05.2018
Die Digitalisierung beeinflusst IT-Landschaften und Geschäftsmodelle: Big Data und innovative Lösungen erschließen beispielsweise den Weg zu passgenauen Produktentwicklungen, vorausschauenden Services und erstklassigen Kundenbeziehungen. Die Lösung SAP Data Hub hilft dabei.

Daten sind das neue Gold. "Das stimmt so nicht ganz", sagt SAP-Produktmanager Marc Hartz. Der eigentliche Wert liege nicht in den Daten selbst, sondern in den Einsichten, die diese ermöglichen. Aus Massendaten Erkenntnisse zu gewinnen ist aber gar nicht so einfach. Einerseits, weil sich die exponentiell steigende Datenflut nur schwer beherrschen, verwerten und mit den strukturierten Daten aus den ERP-Systemen zusammenbringen lässt. Darüber hinaus wächst der Bedarf an Big-Data-Szenarien bereichsübergreifend. Das erschwert die effektive Umsetzung im Unternehmen weiter.

Zudem gilt es, Big Data unbedingt im Kontext zu betrachten. "Meldet eine Maschine beispielsweise ein defektes Teil, weiß ich, dass sie nicht mehr rund läuft. Ist mir aber auch bekannt, dass die Komponente seit 20 Jahren nicht erneuert wurde, kann ich ableiten, warum diese beschädigt ist", erklärt Hartz. Nur aus der richtigen Summe der gesammelten Daten lassen sich wertvolle Einsichten gewinnen. "Es gilt also, die Semantik der Daten zu verstehen, Zusammenhänge automatisiert zu bewerten und so unternehmensweite Business-Prozesse zu entwickeln", erklärt der SAP-Experte.

SAP Data Hub erleichtert diese Aufgabe. Als Bestandteil des digitalen Innovationssystems SAP Leonardo vereinfacht das Rahmenwerk die Operationalisierung, Integration, Orchestrierung und Governance von Daten und reduziert so den Aufwand. Statt alle Daten zu einer zentralen Stelle bringen zu müssen, werden sie in SAP Data Hub zentral orchestriert. Heterogene Datenlandschaften lassen sich damit gezielt überwachen und steuern. "Damit haben wir einen Nerv getroffen", freut sich Hartz. "Wenige Monate nach Ankündigung der Lösung im Herbst 2017 ist das Interesse bei unseren Kunden riesig." Kein Wunder, liefert SAP Data Hub doch Antworten auf folgende, zentrale Herausforderungen im Umgang mit Big Data:

  • Komplexität verringern Fragmentierte Datenlandschaften bremsen derzeit noch viele Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung datengetriebener Prozesse aus. Das liegt einerseits daran, dass die Vielzahl unstrukturierter und strukturierter Daten in verschiedenen Silos lagert und erst mühsam zusammengeführt werden muss. Andererseits braucht es für die Anreicherung und Auswertung der Informationen aber auch eine Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge. Doch es geht auch einfacher: Denn SAP Data Hub integriert Daten aus unterschiedlichsten Speichersystemen und schließt so die Lücke zwischen Big Data und Unternehmensdaten.

  • Transparenz verbessern Nicht nur Maschinen und Geräte liefern heute kontinuierlich Daten an ihre Erzeuger. Social Media, Video-Streams oder Webseiten liefern Unternehmen ebenfalls unentwegt Informationen, aus denen sich spannende Erkenntnisse ableiten lassen. Doch wer behält sie im Blick? Welche Einsichten lassen sich daraus gewinnen? Wo bislang eine Vielzahl unterschiedlicher Speicher und Analysetools den Durchblick erschwerte, bietet SAP Data Hub Organisationen eine detaillierte und leicht verständliche Sicht auf die gesamte Datenlandschaft. Ganz egal, ob Informationen aus SAP-Systemen oder SAP-fremden Quellen stammen. "So lassen sich Wirkungszusammenhänge wesentlich leichter verstehen", ist der SAP-Produktmanager überzeugt.

  • Compliance sichern Um von datengetriebenen Prozessen wirklich zu profitieren, brauchen Unternehmen eine ganzheitliche Data Governance. Sie ist die unverzichtbare Basis für verlässliche und fundierte Big-Data-Szenarien. "Data Lakes, ob Hadoop oder Cloud-Objektspeicher, werden alleine jedoch häufig weder den hohen Qualitätsanforderungen noch den Sicherheitsvorgaben der Unternehmen gerecht", weiß Hartz. Genau hier setzt SAP Data Hub an. Die Lösung schafft die Basis für eine durchgängige Data Governance, die für sämtliche Daten des Unternehmens gilt - von den unstrukturierten Massendaten in den Data Lakes und Cloud-Speichern bis hin zu hochwertig angereicherten Informationen im Data Warehouse.

  • Automatisierung vorantreiben Dass datengetriebene Prozesse Unternehmen enormen Mehrwert erschließen, steht längst außer Frage. Aufgrund hochgradig fragmentierter Datenlandschaften ist der Weg dorthin aber alles andere als einfach. "In der Regel braucht es für die Etablierung von Big-Data-Szenarien viele Schritte und umfassendes Know-how", sagt der SAP-Experte. Eine echte Herausforderung. Erst recht, weil das Interesse und der Bedarf an Big-Data-Szenarien bereichsübergreifend wachsen. SAP Data Hub erleichtert die Implementierung und Durchführung datengetriebener Prozesse. Die Anwender können Datenflüsse über Datenpipelines steuern und bearbeiten, definierte Analysemodelle problemlos kopieren, modifizieren und automatisieren.

  • Neuland erschließen Big Data, Machine Learning und künstliche Intelligenz (KI) werden die Prozesse in den nächsten Jahren massiv verändern und neue Geschäftsmodelle begründen. "Das Verständnis für das Potenzial von Big Data und dessen Reife wächst", so Hartz. SAP Data Hub liefert die erforderliche Grundlage, um neue, datengetriebene Prozesse und Anwendungen schnell zu implementieren - und so wichtige Erkenntnisse über Kunden, Produkte und Märkte zu gewinnen.

CEBIT-HINWEIS:

Sie möchten mehr über datengetriebene Unternehmen erfahren? Dann besuchen Sie SAP auf der CEBIT in Hannover von 12.-15. Juni 2018. Erleben Sie vor Ort, wie das digitale Innovationssystem SAP Leonardo die Operationalisierung, Integration, Orchestrierung und Governance von Daten vereinfacht. Sichern Sie sich schon jetzt einen persönlichen Gesprächstermin mit den Experten von SAP.

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