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Frost & Sullivan erwartet Boom bei IP-Telefonie

27.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan erwartet ein enormes Wachstum im Markt für IP-Telefonie (Internet Protocol). Die Umsätze in diesem Segment sollen in der EMEA-Region (Europa, Nahost und Afrika) bis zum Jahr 2006 auf 55 Milliarden Dollar wachsen - im vergangenen Jahr beliefen sie sich noch auf 131,2 Millionen Dollar. In die IP-Backbones flössen gegenwärtig hohe Investitionen, die den noch jungen Markt grundlegend veränderten, so die Analysten. Kunden sollen davon vor allem durch günstigere Auslandsverbindungen profitieren.

In der Folge müssten dann auch die klassischen Telcos ihre Preise senken. Die VoIP-Anbieter (Voice over IP) - Frost & Sullivan nennt als wichtigste Player Net2Phone, ITXV, Delta Three und Ursus Telecom - könnten die dann schwindenden Preisvorteile durch Mehrwertfunktionen und Sprach-Daten-Integration kontern.