Was IT-Freiberufler wissen sollten

Freelancer - ohne Netzwerke geht nicht

09.10.2013
Von 
Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT. Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.

Lösungsansätze für eine langfristige Kooperationen

Welche Lösungsansätze bestehen, um Kooperationen langfristiges Überleben zu sichern?

Herzog: Die von mir begleiteten Kooperationen sind seit langen Jahren erfolgreich am Markt und haben sich in ihrer Region fest etabliert. In allen erfolgreichen Kooperationen gibt es einen "Macher". Aber auch hier merke ich, dass dieser an seine zeitlichen und betriebswirtschaftlichen Grenzen stößt. Maßnahmen dauern dann in der Umsetzung zu lange.

Daher haben wir, VerbundWerk Deutschland, die Ausbildung zum Kooperations-Manager/in mit der GOAB in Offenbach entwickelt. Seit Januar 2011 bieten wir diesen Fernlehrgang und eine Reihe diesbezüglicher Seminare an. Aufgrund der Erfahrung der ersten Lehrgänge überarbeiten wir im Moment die Inhalte noch stärker auf die kooperationsspezifischen Inhalte des Lehrgangs.

In diesen Weiterbildungsmaßnahmen, die übrigens in manchen Bundesländern gefördert werden, wird die Kooperationserfahrung von kompetenten Referenten weitergegeben.

Nach der Teilnahme an diesen Lehrgängen und Seminaren fällt es vielen Führungskräften, den "Machern", leichter, die alltäglichen Probleme einer Kooperation dauerhaft zu lösen und Verbesserungen im Sinne der Kunden und der Partnerbetriebe umzusetzen. Das führt letztlich dazu, dass die Kooperation erfolgreicher wird und mehr Anerkennung am Markt erfährt. Nichts ist motivierender als der Erfolg.

Nicht ist motivierender als der Erfolg

Welche Möglichkeiten gibt es, das Thema Kooperationsmanagement näher kennenzulernen?

Herzog: Am einfachsten über die Internetseite www.verbundwer-deutschland.de. Dort kann man sich umfassend informieren über die Inhalte, Termine, Kosten und Fördermöglichkeiten. Es besteht darüber hinaus natürlich auch die Möglichkeit, mit VerbundWerk oder deren Referenten direkt Kontakt aufzunehmen.

Fazit

Man sieht also, dass sich um das Thema Kooperation neue Geschäftsfelder auftun. Auch im universitären Bereich zieht diese Thema ein, wie die Aktivitäten der Technischen Universität Darmstadt zeigen. Wo früher Kooperationen durch Zufall oder aufgrund einer Franchise-Idee entstanden sind, entsteht heute gezielt strukturiertes Management mit dem Ziel, eine Kooperation langfristig zum Erfolg zu führen. Hier liegt auch der Schlüssel, den Herr Herzog in seinen Ausführungen dargelegt hat: Eigentlich ist es ganz einfach: Eine Kooperation muss wie ein modernes Unternehmen geführt werden, dann hat sie auch Erfolg und kann ihre wettbewerbsspezifischen Vorteile im Vergleich zu anderen Unternehmen ausspielen.

Kontakt:

Der Autor Helmut König ist Inhaber der Agentur Königskonzept in Münzenberg. Tel.: 06033 746634 und 0172 9201709, Fax 0721 151430-712, E-Mail: helmut-koenig@koenigskonzept.de, Internet: www.koenigskonzept.de