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France Télécom hebt Gewinnprognose an

30.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - France Télécom hat nach einem Anstieg des operativen Gewinns im dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht: Der TK-Konzern erwartet nun einen Gewinn von mehr als 17 Milliarden Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Zuvor hatte das Pariser Unternehmen mit einem rund 200 Millionen Euro niedrigeren Ebitda-Plus gerechnet. Gleichzeitig bestätigte France Télécom seine bisherige Prognose für Umsatz und operativen Gewinn. Demnach sollen die Einnahmen auf vergleichbarer Basis gegenüber dem Vorjahr um drei bis fünf Prozent wachsen. Beim operativen Gewinn geht der ehemalige Staatskonzern weiterhin von mehr als 9,2 Milliarden Euro aus.

Im abgelaufenen dritten Quartal gelang es France Télécom, den Ebitda-Gewinn im Jahresvergleich um 8,9 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu steigern. Den operativen Profit erhöhten die Franzosen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Der Umsatz sank hingegen um 2,7 Prozent auf 11,65 Milliarden Euro. Vergleicht man lediglich die Einnahmen im nun fortgeführten Geschäft, stiegen die Erlöse indes um 3,3 Prozent.

Der TK-Konzern schwächelte im Berichtszeitraum im Festnetzbereich. Der dortige Umsatzrückgang konnte jedoch von der Mobilfunktochter Orange aufgefangen werden: Die Company steigerte ihren Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem vorangegangenen Dreimonatszeitraum um acht Prozent und konnte die Kundenzahl um 1,33 Millionen auf 46,9 Millionen Abonnenten erhöhen. France Télécom kündigte nun an, den ausstehenden Anteil der Mobilfunktochter von einem Prozent zu kaufen. Pro Orange-Aktie will der Konzern 9,50 Euro zahlen. (mb)