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Framfabs Verlust verschreckt Anleger

07.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für ihren hohen Verlust im ersten Fiskalquartal 2001 bekam die arg gebeutelte schwedische Internet-Beratungsfirma Framfab prompt die Quittung von den Anlegern: Das Wertpapier sank am vergangenen Freitag um 22 Prozent und notierte zum schwedischen Börsenschluss bei umgerechnet 0,30 Euro.

Für den abgelaufenen Berichtszeitraum meldete der einstige Börsen-Highflyer einen Nettoverlust von 211,75 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erwirtschaftete Framfab noch einen Profit von 12,18 Millionen Euro. Der Umsatz fiel um 18 Prozent auf 28,74 Millionen Euro. Für die schlechten Zahlen machte das Unternehmen vor allem hohe Kosten für die gestarteten Restrukturierungsprogramme verantwortlich sowie die entgangenen Einnahmen aus inzwischen veräußerten Geschäftseinheiten. Auch im zweiten Fiskalquartal rechnet Framfab mit Restrukturierungskosten in Millionenhöhe. Im vierten Quartal wollen die Schweden zumindest auf operativer Ebene profitabel wirtschaften.