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Fortinet erhält weitere 50 Millionen Dollar

04.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der mit Wagniskapital finanzierte Anbieter von ASIC-basierenden (Application Specific Integrated Circuits) Antivirus-Firewalls Fortinet hat in einer fünften Finanzierungsrunde (Series E) weitere 50 Millionen Dollar erhalten. Zu den Geldgebern unter Führung von Redpoint Ventures gehörten unter anderem die früheren Investoren Meritech Partners, Acorn Campus und DEFTA Partners. Fortinet mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, will mit den zugeflossenen Mitteln seine Marktexpansion finanzieren.

Erst im vergangenen August hatte Fortinet 30 Millionen Dollar Venture Capital erhalten. 2003 konnte das Unternehmen seinen Umsatz verzehnfachen und eröffnete Niederlassungen in Deutschland, Japan, Indien, Malaysien, Singapur und Thailand. Gegründet wurde Fortinet von Ken Xie, zufällig Mitgründer und früherer CEO und President des ärgsten Wettbewerbers Netscreen (kürzlich für 3,6 Milliarden Dollar von Nortel übernommen).

Die "Fortigate"-Linie scannt Echtzeit-Anwendungen wie E-Mail, Web und FTP, um Bedrohungen bereits am Edge of Network abzufangen. Der eingebaute proprietäre "FortiASIC"-Chip ist für hohen Datendurchsatz konzipiert. Da er lizenzfrei ist, kann Fortinet seine Appliances nach eigenen Angaben mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten als die Konkurrenz. (tc)