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Forrester: US-IT-Budgets steigen geringfügig

07.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einem gestern veröffentlichten Report von Forrester Research zufolge werden Unternehmen in Nordamerika in diesem Jahr 2,3 Prozent mehr für IT ausgeben als im Vorjahr. "Die gute Nachricht ist, dass es seit Jahresbeginn nicht schlimmer geworden ist", erklärte Forrester-Analyst Tom Pohlmann. "Wir sehen das als Zeichen dafür, dass der Markt sich stabilisiert."

Im Rahmen seiner Umfrage "Business Technographics" befragt Forrester halbjährlich IT-Verantwortliche in großen Unternehmen. Als wichtigstes Ergebnis der aktuellen Runde wertet Pohlmann ein wiedererstarktes Bekenntnis zur Informationstechnik. 55 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, ihr Unternehmen werde "ausgeben was nötig sei", um die IT-Ziele zu erreichen. Anfang des Jahres lag dieser Prozentsatz erst bei 36 Prozent.

Die größten Investitionen erwartet Forrester bei Infrastruktur wie Storage und Servern sowie in Projekte im Bereich Data Warehousing und Data Mining. "Alles, was damit zu tun hat, wie man Informationen aus den Tiefen des Unternehmens in die Hände von Entscheidungsträgern bekommt", so Pohlmann. IDC hatte in der vergangenen Woche IT-Mehrausgaben von 3,7 Prozent prognostiziert. Demnach soll ein gutes viertes Quartal einem richtigen Aufschwung im Jahr 2003 den Weg ebnen. (tc)