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Forrester: Online-Shopping trifft vor allem den Einzelhandel

03.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einem Report von Forrester Research zufolge kauften im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen Europäer online ein, gut 50 Prozent mehr als zu Anfang 2003. Nahezu die Hälfte der Europäer mit Internet-Zugang nutzt das Netz auch zum Einkaufen, vor allem jüngere Surfer zwischen 25 und 44 Jahren. Allein zwei Drittel der Online-Shopper kommen gegenwärtig aus Großbritannien und Deutschland. Frankreich und Italien liegen laut Forrester noch zurück, holen aber stark auf.

Vor allem Frauen nutzten die mit dem Online-Shopping verbundenen Möglichkeiten, Zeit und Geld zu sparen, schreibt die Forrester-Analystin Reinke Reitsma. Das Internet werde ferner häufiger als zusätzlicher, für manche Produkte aber auch immer öfter als alternativer Beschaffungsweg genutzt. Am meisten betroffen seien hier Theater-, Konzert und Kinoverkaufsstellen. Wer Bekleidung online kaufe, der gehe zu 55 Prozent auch in alternative Einzelhandelsgeschäfte, so Reitsma. Jedoch besuchten nur 16 Prozent derjenigen, die Karten für Events im Netz ordern, noch physische Vorverkaufsstellen. (tc)