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FBI: Neuer Schlag gegen Warez-Gruppen

15.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bundesagenten haben in den USA am Montag mehrere Universitäten nach Raubkopien und so genannten "Cracks" durchsucht, mit denen sich Software ohne gültige Lizenzschlüssel installieren lässt. Laut Informationen der US-Behörden wurden 200 Computer unter anderem nach illegalen Kopien von Windows XP durchsucht. Mitglieder der bekannten Warez-Gruppe "DrinkOrDie" (DOD), gegen die bereits im Dezember 2001 erfolgreich ermittelt wurde (Computerwoche online berichtete), seien nicht festgenommen worden. Allerdings haben den Angaben zufolge rund 30 Verdächtige, darunter auch der Geschäftsführer eines großen Unternehmens mit den Behörden zusammengearbeitet. Dadurch konnte gecrackte Software in Netzen von Universitäten, des MIT (Massachusetts Institute of Technology) und des RIT (Rochester Institute of Technology) aufgespürt werden, die DOD-Mitglieder dort versteckt hatten. (lex)