Fachjargon

18.03.1977

Unter der Voraussetzung variabler Parameter und Operatoren über eine Dateibeschreibungs-Datei in einer normierten Data definition language auf verknüpfte Deskriptoren individuell zugreifen zu können - und das im Betriebssystem-Modus -, das macht ein gutes Data Base Management System (DBMS) aus: Whoooooow!

Datenbank-Software wird oft in einem Jargon beschrieben, den keiner versteht. Nicht einmal der Fachmann. Und schon gar nicht der normale Mensch. Was bei den Anwendern nicht gerade die Bereitschaft erhöht, sich überhaupt mit dieser ohnehin schwierigen Materie zu beschäftigen. Nach dem Vorgesagten würde man besser vom "Nichterreichen der Akzeptanzschwelle" sprechen.

Hinzu kommt, daß einige DB Systeme den deutschen Steuergesetzen gleichen: Vor lauter Ergänzungsbestimmungen sieht man das Wesentliche nicht mehr. Wenn wenigstens klar wäre, worin sich beispielsweise ein Dateiverwaltungssystem von einem Datenbanksystem unterscheidet. Es soll ja vorkommen, daß erstere Gattung unter der DB-Flagge segelt, während Verkäufer von DB-Systemen eine ganz falsche Bescheidenheit an den Tag legen. Wann nehmen sich endlich Leute, die sich verständlich ausdrucken können, der DB-Manuals an? Simpelste Forderung: Es muß klar gesagt werden, welche Abfragen möglich sind und welche nicht. de