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Extreme Networks verringert Verlust

16.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der TK-Ausrüster Extreme Networks hat für sein Ende Dezember beendetes zweites Fiskalquartal einen Nettoverlust von 5,6 Millionen Dollar oder fünf Cents ausgewiesen, darin enthalten eine Abschreibung in Höhe von einer Million Dollar. Nachdem die im kalifornischen Santa Clara ansässige Firma für ihr Q2 zunächst einen Gewinn avisiert hatte, warnte sie Mitte Dezember aufgrund von Lieferengpässen vor einem Verlust zwischen 3,5 und 6,5 Millionen Dollar oder zwei bis sechs Cent je Anteilschein. Die von Thomson First Call befragten Analysten erwarteten daher aktuell einen Fehlbetrag von drei Cent pro Aktie. Im Berichtszeitraum des Vorjahres waren 19 Millionen Dollar oder 17 Cent je Anteilschein aufgelaufen, verursacht durch negative Einmaleffekte von 16,9 Millionen Dollar.

Der Quartalsumsatz von Extreme Networks lag mit 83,4 Millionen Dollar knapp über der Wall-Street-Erwartung von 83 Millionen Dollar und im Rahmen der eigenen Prognose von 80 bis 85 Millionen Dollar. Der Hersteller glaubt an weiteres Wachstum und geht für das laufende dritte Quartal von 85 bis 90 Millionen Dollar Umsatz aus. Verbesserungen erhofft sich Extreme zudem bei der Bruttomarge sowie bei der operativen Kosten. (tc)