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Europas Führungskräfte mißtrauen dem Internet

22.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einer Studie des englischen Beratungsunternehmens Bathwick Group besitzen 56 Prozent der Führungskräfte in Europa keinen E-Mail- und 59 Prozent keinen Internet-Zugang. Obwohl sich die Europäer ein stärkeres Umsatzwachstum durch das neue Medium erwarten, sei das Mißtrauen noch groß. So zweifeln 54 Prozent der Befragten an der Sicherheit des Web, 25 Prozent glauben, daß es in den kommenden zwei Jahren zu einer kompletten Überlastung des Internet kommen wird. Im Bereich E-Business sind Finnland und Schweden die Spitzenreiter, Italien wächst am schnellsten, Frankreich und Belgien bilden das Schlußlicht. Die innovativsten Branchen in bezug auf E-Business sind High-Tech-Unternehmen, TK-Anbieter und Internet-Service-Provider. Banken, Rundfunk- und Fernsehstationen sind am wenigsten weit entwickelt. Die Untersuchung definiert "E-Business" als Handel im Web und

Internet-Nutzung in Unternehmen.

Cisco Systems und Oracle hatten die Studie "E-Business in a Connected World" in Auftrag gegeben. Befragt wurden Führungskräfte aus über 2000 Unternehmen und 500 kommunalen Behörden in zehn europäischen Industriestaaten.