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Europäische Richtlinie zur elektronischen Signatur verabschiedet

23.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Der Telekommunikationsrat der Europäischen Union hat sich in Luxemburg auf eine Richtlinie über die Harmonisierung elektronischer Signaturen geeinigt. Unter dem Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller wurde beschlossen, für bestimmte Unterschriften eine Reihe von Sicherheitsvoraussetzungen festzulegen, die Experten zufolge Fälschungen nahezu ausschließen. Signaturen, die diese Standards erfüllen, gelten künftig als rechtsverbindlich. Die Vorgaben der Richtlinie müssen nun noch in den nationalen Rechten verankert werden. Müller, der Anbietern von Signaturdienstleistungen eine möglichst unbürokratische Umsetzung versprach, bezeichnete die Einigung auf die Richtlinie als "wichtiges Vorhaben in die Informationsgesellschaft".