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Europäische Internet-Banken canceln Fusionspläne

23.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die spanische Großbank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) und die Dubliner Holding Enba PLC werden ihre Online-Finanzdienste nicht zusammenlegen. Vor etwa einem Jahr hatten die Unternehmen den Zusammenschluss von BBVAs Internet-Dienst Uno-e und dem britischen Service First-e angekündigt. Ziel des Mergers war es unter anderem die Kosten für die Expansion der Online-Geschäfte in Europa zu reduzieren.

Nach Angaben von Enba-Chef Gerhard Huber sind die Unternehmen nach Analyse der momentanen Marktsituation zu dem Schluss gekommen, dass die Finanzdienstleister zuerst ihre Position im heimischen Markt stärken müssen, bevor eine globale Ausweitung der Geschäfte in Betracht kommt.