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Europäer kaufen weiter kräftig PCs

22.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der europäische PC-Markt kann wahrscheinlich auch im vierten Quartal solide Verkaufszahlen vorweisen. Während die Nachfrage großer Unternehmen aufgrund der Jahr-2000-Umstellung nachgelassen hat, kaufen kleinere Firmen und Verbraucher überdurchschnittlich ein. Dies beobachtet das britische Marktforschungsunternehmen Context und stützt sich dabei auf vorläufige Zahlen. Die Londoner Auguren erwarten im laufenden Quartal einen Anstieg bei den verkauften PC-Stückzahlen von 15 bis 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im dritten Quartal 1999 betrug die Steigerung gegenüber dem letzten Jahr 21 Prozent, da die Unternehmen im Rahmen ihrer Jahr-2000-Umstellungen noch kräftig neue Rechner erwarben.

Unternehmenskunden haben im vierten Quartal deutlich weniger PCs geordert. Context schätzt, daß die Umsätze in Großbritannien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent im Oktober und 33 Prozent im November gefallen sind. In Deutschland sei die Lage etwas anders: der Geschäftskunden-Umsatz wuchs im Oktober um 30 Prozent, im November betrug die Steigerung nur noch sechs Prozent.