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EU: Jedem sein eigenes Spam-Register

02.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die EU-Kommission hat dem EU-Ministerrat einen Entwurf zur Abstimmung vorgelegt, dem zufolge jeder der 15 Mitgliedsstaaten eine eigenes Register für Internet-Nutzer einrichten soll, die keine unerwünschten Werbe-E-Mails ("Spam") erhalten wollen. Bis man sich aber wirklich in eine solche "digitale Robinson-Liste" eintragen kann, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen: Eine erste Entscheidung des Ministerrats ist nicht vor Dezember zu erwarten. Diese hätte eine formelle Anerkennung der Richtlinie Mitte 2000 zur Folge, die eigentliche Umsetzung des Beschlusses würde weitere 18 Monate dauern.