2000 Terminals online:

Erste Siemens 7.780 für Telekurs

11.02.1983

ZÜRICH (sg) - Die Telekurs AG, das Dienstleistungsunternehmen der Schweizer Banken und langjähriger Siemens-Computerkunde, bestellte als erstes Schweizer Unternehmen bei Siemens-Albis AG einen Großcomputer 7.780 der Systemfamilie 7.700.

Technik, Architektur und Bauelemente dieses Großrechners entsprechen dem neuesten Stand der EDV-Technologie. Wesentliche Merkmale sind 64 KBit Speicherbausteine, Mehrprozessorensystem mit hochintegrierten ECL-Bausteinen (Emitter Coupled Logic), die im Sub-Nanosekundenbereich arbeiten. Im einzelnen sind dies Befehlsaufbereitungsprozessor, Befehlsausführungsprozessor, zwei Ein- und Ausgabeprozessoren und der Serviceprozessor für den Anschluß an den Teleservice.

Dieser Großcomputer wird im Frühling 1983 zu einer wesentlichen Kapazitätserweiterung im Rechenzentrum für Finanzinformationen und dort insbesondere für die Dienstleistungen Investdata beitragen. Mit diesem System bedient die Telekurs AG gegen 2000 Terminals mit Online-Informationen.

Die Telekurs AG (AK: 15 Millionen Franken) wurde ursprünglich als Ticker AG gegründet und 1962 in Telekurs AG umbenannt. Ihre Tätigkeit erstreckt sich auf das Gebiet der Finanzinformationen sowie seit Ende 1979 auf eine Reihe von Interbank-Dienstleistungen. Sie betreibt heute das Rechenzentrum der Banken, über welche der Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Außerdem ist sie verantwortlich für das -Eurocheque-System in der Schweiz sowie für die 250 installierten Bacomat-Geräte. Sie beschäftigt etwas mehr als 500 Mitarbeiter.