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Ericsson verkauft die Hälfte seiner Juniper-Aktien

07.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der schwedische Mobilfunkspezialist Ericsson hat rund 10,4 Millionen Aktien der Router-Schmiede Juniper Networks verkauft und damit vermutlich fast 1,6 Milliarden Dollar erlöst. Das Geld soll in die Entwicklung multimedialer Handy-Technik fließen. Der Anteil der Schweden an Juniper reduziert sich durch die Transaktion von bisher fünf auf rund zwei Prozent. Die Aktien hatte Ericsson unmittelbar vor dem Börsengang des Cisco-Herausforderers im Juni 1999 gekauft. "Der Kurs von Juniper ist immer noch ziemlich hoch", meint Analyst Larry Seibert von Barrett Associates. "Die kleine Gewinnmitnahme kann man Ericsson kaum verübeln." In der vergangenen Woche hatten Ericsson und Juniper ein Joint Venture im Bereich Mobiles Internet-Routing angekündigt (Computerwoche online berichtete).