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Ericsson und Tivoli wollen mobile Geräte managen

14.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der schwedische Mobilfunkanbieter Ericsson will gemeinsam mit der IBM-Tochter Tivoli Lösungen für das Remote-Management mobiler Endgeräte entwickeln. Dazu werden die Schweden System-Management-Technik von Tivoli in ihre Infrastruktur-Produkte für GPRS- (General Packet Radio) und UMTS-Mobilfunknetze (Universal Mobile Telecommunication System) integrieren. Erste Lösungen sollen bereits in der ersten Hälfte kommenden Jahres verfügbar sein, erklärte Ericsson-Manager Anil Raj.

Mittels der neuen Technik sollen Carrier und Unternehmensanwender in die Lage versetzt werden, mobile Geräte aus der Ferne zu konfigurieren, zu überwachen und upzudaten. Dienstleistungen und Anwendungen könnten somit "out of the box" funktionieren. Die Früchte ihrer Kooperation wollen Ericsson und Tivoli nach eigenen Angaben nicht für sich behalten, sondern mit anderen Anbietern teilen und in einen offenen Standard einbringen. Dieser soll ebenfalls in der ersten Hälfte des kommenden Jahres vorgestellt werden. "Das Thema Device-Management muss unbedingt geklärt werden, damit neue mobile Internet-Dienste und E-Business-Services entstehen können", erklärte Tivoli-Chairman Jan Lindelow.