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Ericsson erwägt Verkauf der Handy-Sparte

20.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der schwedische TK-Ausrüster Ericsson denkt offenbar über einen Verkauf seiner Mobiltelefonsparte nach, sollte dieser Bereich auch in der zweiten Hälfte 2001 rote Zahlen schreiben. Das berichtet die österreichische Publikation "Wirtschaftsblatt". Laut Gerhard Gindl, Unternehmenssprecher von Ericsson Austria, sollen zunächst jedoch im Rahmen der vor kurzem begonnenen Restrukturierung Kosten bei der Handy-Produktion eingespart werden. Bereits im Oktober hatte der TK-Konzern verkündet, seine Fertigungsstätten von Westeuropa und den USA in Billigproduktionsländer in Osteuropa, Lateinamerika und Asien zu verlegen (Computerwoche online berichtete).