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Ericsson befürchtet Umsatz- und Auftragsrückgang

01.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der schwedische TK-Ausrüster Ericsson musste erneut eine Umsatzwarnung aussprechen. Das finanziell angeschlagene Unternehmen erklärte, dass Auftragseingang und Einnahmen im abgelaufenen dritten Quartal unter denen des vorangegangenen Dreimonatszeitraums ausfielen. Der Konzern sieht nach wie vor kaum Anzeichen für eine nahe Markterholung. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Im zweiten Quartal hatte Ericsson rund 382 Millionen Euro Verlust ausgewiesen - 200 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 4,15 Milliarden Euro. Die Zahlen für das abgelaufene Quartal will der schwedische Konzern am 18. Oktober bekanntgeben. Ericsson ist nach wie vor optimistisch, im kommenden Geschäftsjahr wieder die Gewinnzone zu erreichen. (mb)