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Erhält L&H weiterhin Gläubigerschutz?

20.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Am morgigen Freitag wird das Konkursgericht im belgischen Ieper wahrscheinlich darüber entscheiden, ob der vorläufige Gläubigerschutz für den insolventen Sprachsoftwarekonzern Lernout & Hauspie (<a href="http://www.lhsl.com" target="_blank">L&H) verlängert wird. Die derzeit gültige Schutzvereinbarung läuft Ende September aus. Zudem steht der Beschluss des Gerichts zu dem jüngsten Restrukturierungsplan von L&H noch aus, den das Unternehmen vor knapp zwei Wochen vorgelegt hatte (Computerwoche online <a href=" http://www.cowo.de/info-point/newsdatenbank/details.cfm?SNUMMER=34631" target="_blank">berichtete</a>). Dem Konzept zufolge soll das Kerngeschäft mit Spracherkennungs- und Sprachsyntheseprodukten sowie 400 Mitarbeiter in eine neue Firma (vorläufiger Codename "Newco") überführt werden. In der Folge müssten 200 Beschäftigte entlassen werden. Zur Finanzierung benötigt L&H 20 bis 25

Millionen Dollar. Die Gläubiger des Unternehmens haben dem Plan bereits zugestimmt.</a>