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Ergebniseinbruch bei Brain Force

16.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Brain Force Software AG verbuchte im ersten Halbjahr 2002 einen spürbaren Ergebnisrückgang: Das Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ging im Vergleich zur Vorjahresperiode von 2,7 Millionen Euro auf 611.000 Euro zurück. Anstelle eines EBIT-Profits von 1,6 Millionen Euro wies das Wiener Software- und Dienstleistungsunternehmen nun vor Steuern und Zinsen ein Minus von 261.900 Euro aus. Unter dem Strich schrieb Brain Force einen Nettoverlust von 614,200 Euro nach einem leichten Gewinn von 103.500 Euro im ersten Halbjahr 2001. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um elf Prozent von 33,5 Millionen auf 29,8 Millionen Euro.

Im aktuellen Berichtszeitraum erzielte das österreichische Unternehmen wieder einen positiven Cashflow von 414.000 Euro, nachdem in der Vorjahresperiode 698.000 Euro abflossen. Den Auftragsbestand zum 30. Juni bezifferte Brain Force mit 16,5 Millionen Euro, das sind 21 Prozent mehr als zum Ende des ersten Quartals und 76 Prozent mehr als zum Jahreswechsel. Am 30. Juni standen dem Unternehmen noch liquide Mittel in Höhe von 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. (mb)