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Erdbeben lähmt Internet in Asien

27.12.2006
Die Reparatur des beschädigten Kabels wird voraussichtlich drei Wochen dauern.

Das Erdbeben in Taiwan, bei dem zwei Menschen getötet und 48 verletzt worden sind, hat auch Unterseekabel beschädigt. Dies verlangsamte am Mittwoch den Internetverkehr in Asien massiv. Mehr als 100 Millionen Nutzer in China, Taiwan, Singapur und Südkorea waren beziehungsweise sind von den Störungen betroffen. Zwar aktivierten die Internetanbieter ihre Notsysteme, doch der Ausfall konnte so nicht voll aufgefangen werden.

"Die Reparatur der Unterseekabel wird zwei bis drei Wochen dauern", sagte der Sprecher der taiwanesischen Chunghwa Telecom, Lin Jen-hung, in Taipeh. Vor allem Verbindungen zu ausländischen Webseiten seien betroffen. "Es ist unterbrochen", sagte eine Sprecherin von China Netcom in Peking. Von dem Schaden seien die mehr als 120 Millionen chinesischen Nutzer im ganzen Land betroffen.

Das Erdbeben vor der Südspitze Taiwans erreichte am Dienstag die Stärke 6,7 auf der Richterskala und löste eine Tsunami-Warnung an der Küste aus. Doch blieb die Welle zum Glück aus. (dpa/hi)