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Entlassungen in den USA erreichen Rekord-Hoch

07.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Entlassungswelle in den USA hat bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr Opfer gefordert, als in den Jahren zuvor. Nach Erhebungen der Chikagoer Outplacement-Agentur Challenger, Gray & Christmas, haben bis dato insgesamt 983.337 amerikanische Angestellte ihren Job verloren. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2000 lag die Zahl der Kündigungen bei 613.960. Der bisherige Negativrekord ist aus dem Jahr 1998 überliefert. Damals wurden 677.795 Angestellte vor die Tür gesetzt.

Nach Angaben von Challenger geht mit 358.375 rund ein Drittel der diesjährigen Entlassungen auf das Konto der Branchen Telekommunikation, Computer und Elektronik. Allein im Juli haben amerikanische Unternehmen 205.975 Stellen gestrichen und damit 65 Prozent mehr als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Juli 2000 bedeutet dieser Wert sogar einen Anstieg um 222 Prozent.