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Embarcadero klagt über Absatzschwierigkeiten

06.07.2004

Der US-Softwareanbieter Embarcadero Technologies hat im zweiten Quartal 2004 schwächer abgeschnitten als von den Analysten im Vorfeld erwartet wurde. Nach vorläufigen Berechnungen erwirtschaftete der Spezialist für Daten-Lifecycle-Management Einnahmen zwischen 13,7 Millionen und 14 Millionen Dollar, die Wall Street hatte im Schnitt mit Erlösen in Höhe von 14,6 Millionen Dollar gerechnet. Den Pro-forma-Gewinn je Aktie schätzt das Unternehmen aus San Francisco auf sieben Cent – zwei Cent niedriger als die durchschnittliche Analystenprognose.

Als Grund für die Misere nannte Embarcadero zehn große Deals mit einem Gesamtwert von über eine Million Dollar, die nicht bis zum Quartalsende zum Abschluss gebracht werden konnten. Trotz dieser Panne ist CEO Stephen Wong für den Rest des Jahres weiterhin zuversichtlich. Die endgültigen Zahlen für den aktuellen Berichtzeitraum will die Company am 20. Juli bekannt geben. (mb)