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EITO gibt optimistische Prognose ab

08.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das European Information Technology Observatory (EITO) geht davon aus, dass der westeuropäische Markt für IT und Telekommunikation bis Ende 2003 beim Umsatz um voraussichtlich ein Prozent auf rund 590 Milliarden Euro wächst. Für das kommende Jahr erwartet der Verband dann sogar ein Plus von 3,1 Prozent auf 609 Milliarden Euro. 2002 hatten die westeuropäischen ITK-Unternehmen noch ein Minus von 0,8 Prozent verzeichnet.

Der BITKOM-Geschäftsführer Bernhard Rohleder erklärte bei der Vorstellung des EITO-Zahlenwerks, auf europäischer Ebene sei damit die Trendwende erreicht. "Nun müssen wir alles daran setzen, dass Deutschland nachzieht und so schnell wie möglich Anschluss an die internationalen Wachstumsraten findet", so Rohleder. Mit einem für 2004 avisierten Plus von 2,2 Prozent befinde man sich dazu auf einem guten Weg. Für das laufende Jahr erwartet der BITKOM eine "schwarze Null", sprich Stagnation.

Das Volumen des ITK-Weltmarkts beziffert das EITO für dieses Jahr mit gut 2,2 Milliarden Euro. Davon entfallen 32 Prozent auf die USA, zwölf Prozent auf Japan und immerhin sechs Prozent auf Deutschland. Der deutsche ITK-Markt ist demnach innerhalb Westeuropas mit 22 Prozent Anteil immer noch der größte, gefolgt von Großbritannien (21 Prozent), Frankreich (15 Prozent) sowie Italien (elf Prozent). Die Umsätze entfallen auf dem alten Kontinent etwa zu gleichen Teilen auf Informationstechnik und Telekommunikation, wobei sich laut EITO das Gewicht allmählich in Richtung TK verlagert. (tc)