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EEye bringt Intrusion Prevention gegen Zero-Day-Angriffe

26.07.2004

EEye Digital Security hat die Intrusion Prevention Software "Blink" vorgestellt. Sie soll vor "Zero-Day"-Angriffen schützen. Dabei handelt es sich um vormals unbekannte Schadroutinen, die sich ungehindert ausbreiten können, bis die Hersteller neue Signaturen für Antiviren-Lösungen oder Updates für Firewalls zur Verfügung stellen.

Blink setzt auf Netzwerkebene an und analysiert Anfragen an Dienste wie FTP (File Transfer Protocol), und HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Sie werden mit einer Datenbank abgeglichen, in der unterschiedliche Methoden verzeichnet sind, Angriffe zu starten. Dadurch lassen sich laut Hersteller Schadroutinen abfangen, bevor sie Anwendungen wie Web-Server infizieren können.

Die Software wird auf allen am Netz angeschlossenen Clients installiert. Die integrierte Firewall soll dafür sorgen, dass über Notebooks, die auch außerhalb des Unternehmensnetzes genutzt werden, keine Schädlinge eingeschleust werden. Die Verwaltung der Blink-Clients erfolgt über eine zentrale Management-Konsole.

Blink ist ab sofort verfügbar. Die Lizenzgebühr beträgt 56 Dollar pro Jahr und Client bei Abnahme von mindestens zehn Lizenzen. Eine Server-Variante ist für eine Jahresgebühr von 600 Dollar erhältlich. Sie ist mit dem hauseigenen Produkt "Secure Internet Information Services" gebündelt. (lex)