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EDS zieht Milliarden-Outsourcing-Deal an Land

21.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das in Paris ansässige Unternehmen Alstom SA wird aller Vorraussicht nach zum ersten Quartal 2003 einen Outsourcing-Vertrag mit Electronic Data Systems Corp. (EDS) abschließen. Der Hersteller von Infrastruktur für Energieversorger, Alstom, will die Organisation seiner IT-Infrastruktur zusammen mit den daran hängenden Applikationen und Services in 14 Ländern an den Dienstleister übergeben - darunter auch USA, Großbritannien und Deutschland. Insgesamt sollen 1300 Angestellte zu EDS wechseln. Alstom, das weltweit 112 000 Mitarbeiter in über 70 Ländern beschäftigt und im vergangenen Geschäftsjahr 2001/02 einen Umsatz von 23 Milliarden Euro erwirtschaftete, hofft, mit dem Outsourcing-Vertrag seine IT-Kosten zu senken.

Über weitere Einzelheiten des Deals liegen bislang keine Informationen vor. EDS-Sprecher Mark Gilman erklärte lediglich, der Dienstleister rechne mit einem Vertragsvolumen von mehreren Milliarden Euro und gehe von einer Laufzeit von sechs bis sieben Jahren aus. In der Vergangenheit habe Alstom rund 400 Millionen Euro jährlich für seine IT-Organisation ausgegeben. (ba)