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EDS-Stellenabbau trifft Deutschland überproportional

17.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem EDS im vergangenen Monat den Abbau von zwei Prozent seiner weltweiten Belegschaft angekündigt hatte (Computerwoche online berichtete), sind nun weitere Details bekannt geworden: In Deutschland will der IT-Dienstleister zwischen 700 und 800 Stellen "sozialverträglich abbauen" und hat deswegen Verhandlungen mit den Mitbestimmungsgremien aufgenommen. Die Unternehmensbereiche A.T. Kearney (Consulting) und PLM sind von dem Stellenabbau in Deutschland nicht betroffen, entlassen wird nur in den Sparten Outsourcing und Systemintegration. Derzeit beschäftigt EDS hierzulande etwa 5300 Mitarbeiter.

Das Unternehmen will einer Mitteilung zufolge auf diese Weise seine Kostenstruktur vor allem im umkämpften Outsourcing-Geschäft nachhaltig verbessern. Weltweit besserten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen langsam, in Deutschland dagegen bleibe die Nachfrage weiterhin schwach, heißt es weiter. Auch in Deutschland wolle man künftig verstärkt branchenorientierte Dienstleistungen wie Business Process Outsourcing (BPO) und Business Transformation Services (BTS) anbieten, so EDS. (tc)