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Easy Software senkt Umsatz und steigert Verlust

26.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Mülheimer Easy Software AG gelang es im ersten Halbjahr 2002, den Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 19 Prozent auf 3,9 Millionen Euro zu senken. Das Vorsteuerdefizit schrumpfte um etwa 18 Prozent auf 4,5 Millionen Euro. Bedingt durch fällig gewordene Steuern (Fachjargon: Nichteinstellung latenter Steuern) im laufenden Geschäftsjahr kletterte jedoch das Nettominus von 3,4 Millionen auf 4,3 Millionen Euro. Die Einnahmen sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 19,7 Millionen auf 17,3 Millionen Euro. Der DMS-Spezialist erklärte, obwohl ein zunehmendes Interesse an Komplettlösungen und Services zu verzeichnen sei, konnte die Investitionszurückhaltung bei Softwareprodukten im Berichtszeitraum nicht kompensiert werden.

Im ersten Quartal 2002 hatte der Anbieter von Dokumenten-Management-Software noch einen leichten Gewinn von 210.000 Euro bei knapp zwölf Millionen Euro Umsatz ausgewiesen (Computerwoche online berichtete). (mb)