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E-Government: Die Deutschen plagen Sicherheitsbedenken

07.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - 85 Prozent der Bundesbürger nehmen die Online-Angebote öffentlicher Verwaltungen nicht wahr, weil sie das Internet für die Übermittlung persönlicher Daten als zu unsicher erachten. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Quote der Bedenkenträger bei rund 64 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommen die Meinungsforscher von Emnid in ihrer Studie "Government Online 2001". Emnid hat nach eigenen Angaben im Zeitraum von Juli bis September 2001 knapp 30.000 Bürger in 27 Ländern befragt.

Damit äußerten die Deutschen im internationalen Vergleich das größte Misstrauen gegenüber Online-Behördengängen, gefolgt von Japan und Frankreich mit jeweils 84 Prozent. Weitaus weniger Bedenken haben dagegen die Bewohner in Finnland und Dänemark: Dort sind laut Studie immerhin rund ein Drittel der Befragten davon überzeugt, dass das E-Government in ihren Ländern sicher ist.