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DSL-Nutzung in Europa steigt

25.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem das Europäische Parlament vor zehn Monaten der Liberalisierung der "Letzten Meile" des Telefonnetzes zugestimmt hatte, ist die Benutzung von Breitband-Internet-Anschlüsse in den meisten der 15 Mitgliedsstaaten stark gestiegen. Gemäß der Entscheidung mussten die ehemaligen TK-Monopolisten, die die Hoheit über den Zugang zu den Endteilnehmern besitzen, das Ortsnetz vollständig für Mitbewerber öffnen (Computerwoche online berichtete). In sieben der 15 Länder hat sich die Zahl der auf DSL (Digital Subscriber Line) basierenden schnellen Internet-Verbindungen in den vergangenen sechs Monaten nahezu verdoppelt. In Spanien und Italien wuchs die Anzahl der DSL-Anschlüsse um jeweils 50 Prozent auf 135.000 beziehungsweise 100.000. Frankreich verzeichnete mit 100.000 schnellen Online-Verbindungen fast um die Hälfte mehr als noch vor einem halben

Jahr. In Deutschland gibt es zwischen 600.000 und einer Millionen DSL-Zugänge.

Auch in Japan hat sich die Zahl der DSL-Nutzer von März bis September 2001 stark erhöht. Nach Angaben des Multimedia Research Institute gibt es dort 350.800 Verbindungen. Im März dieses Jahres lag dieser Wert noch bei 70.700.