Speicherroboter

Drobo wird schneller und preiswerter

09.07.2008
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Das kalifornische Storage-Start-up Data Robotics hat die zweite Generation seines Speicherroboters "Drobo" mit zwei Firewire-800-Anschlüssen und schnellerem Kernprozessor angekündigt.

Der Drobo ist natürlich kein "echter" Roboter, sondern ein intelligentes Gehäuse für bis zu vier SATA-Festplatten. Er eignet sich zur sicheren Speicherung von Daten für leistungshungrige Multimedia-Anwendungen und natürlich auch für Backups (zum Beispiel über Apples "Time Machine"). Über die Hardware-Option "Droboshare" wird das Gerät außerdem im Handumdrehen zum NAS (Network Attached Storage).

Der Drobo nimmt bis zu vier SATA-Platten in beliebiger Kombination auf.
Der Drobo nimmt bis zu vier SATA-Platten in beliebiger Kombination auf.

Neben den beiden FW-800-Anschlüssen (abwärtskompatibel zu Firewire 400) und der schnelleren CPU verfügt die zweite Drobo-Generation laut Data Robotics über eine "erheblich verbesserte USB-2.0-Leistung" (dafür ist ein Port an Bord) und eine optimierte Firmware. Die eingesetzten SATA-Platten lassen sich beliebig kombinieren und im laufenden Betrieb austauschen ("hot-swap").

Neben den technischen Neuerungen aber ist wohl der um fast 20 Prozent auf 379 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) gesenkte Preis ein Grund zur Freude über die zweite Drobo-Generation. Eine Liste der autorisierten Fachhändler für Deutschland, Österreich und die Schweiz findet sich unter www.drobo.com.