IBM, Microsoft und Bea einigen sich

Drei neue Web-Service-Standards

16.08.2002
MÜNCHEN (CW) - Alle reden von Web-Services, doch bei den Standards hapert es noch. Die drei üblichen Verdächtigen - IBM, Microsoft und Bea - haben sich nun über drei weitere Spezifikationen zu Workflow, Geschäftsprozessen und Transaktionen verständigt.

Gemäß dem Trend, neuen Techniken immer ausuferndere Akronyme anzuheften, heißt ein Vorschlag BPEL4WS - auf Neudeutsch Business Process Executing Language for Web Services. Es handelt sich dabei um die Vereinigung der zwei bisher rivalisierenden Standards WSFL (Web Service Flow Language) von IBM und Xlang von Microsoft. Ziel dabei ist es, sicherzustellen, dass unterschiedliche Geschäftsprozesse sich innerhalb einer Web-Service-Umgebung verstehen.

WS Transaction soll Transaktionen bei Web-Services sicher machen. Tritt beispielsweise bei einem komplexen Buchungsvorgang in der Kette irgendwo ein Fehler auf, muss gewährleistet sein, dass jeder einzelne Schritt automatisch zurückgenommen wird. WS Coordination als dritter Standard koordiniert Transaktionen, die gleichzeitig und zwischen verschiedenen Plattformen stattfinden. (wm)